Standortsuche und Planungsphase
Der Landkreis Karlsruhe benötigt langfristig eigene Deponiekapazitäten für mineralische Restabfälle. Hintergrund ist, dass nicht alle Abfälle verwertet werden können oder verwertet werden dürfen. Für solche Abfälle braucht es sichere Entsorgungswege, die Mensch, Umwelt, Boden und Grundwasser zuverlässig schützen.
Die bisher mitgenutzten Deponiekapazitäten im Enzkreis werden in absehbarer Zeit erschöpft sein. Deshalb plant der Landkreis Karlsruhe eine Deponie der Klasse II für mineralische Restabfälle. Nach Abschluss der Standortsuche wird dafür der Standort an der ehemaligen Hausmülldeponie Bruchsal empfohlen.
Alle Informationen zum Thema:
- Die Standortsuche ist abgeschlossen
- Bewertung nach klaren Kriterien“
- Warum der Standort Bruchsal am besten geeignet ist
- Die Rolle der ehemaligen Hausmülldeponie Bruchsal
- Die Standortempfehlung ist kein Baubeginn
- Was passiert in der Planungsphase
- Wann die nächsten Entscheidungen fallen
- Welche Untersuchungen jetzt anstehen
Der Landkreis Karlsruhe benötigt langfristig eigene Deponiekapazitäten für mineralische Restabfälle. Hintergrund ist, dass nicht alle Abfälle verwertet werden können oder verwertet werden dürfen. Für solche Abfälle braucht es sichere Entsorgungswege, die Mensch, Umwelt, Boden und Grundwasser zuverlässig schützen.
Die bisher mitgenutzten Deponiekapazitäten im Enzkreis werden in absehbarer Zeit erschöpft sein. Deshalb plant der Landkreis Karlsruhe eine Deponie der Klasse II für mineralische Restabfälle. Nach Abschluss der Standortsuche wird dafür der Standort an der ehemaligen Hausmülldeponie Bruchsal empfohlen.
Alle Informationen zum Thema:
- Die Standortsuche ist abgeschlossen
- Bewertung nach klaren Kriterien“
- Warum der Standort Bruchsal am besten geeignet ist
- Die Rolle der ehemaligen Hausmülldeponie Bruchsal
- Die Standortempfehlung ist kein Baubeginn
- Was passiert in der Planungsphase
- Wann die nächsten Entscheidungen fallen
- Welche Untersuchungen jetzt anstehen
Die Standortsuche ist abgeschlossen
Die Suche nach einem geeigneten Standort ist abgeschlossen. Sie wurde durch ein Ingenieurbüro anhand fachlicher und objektiver Kriterien durchgeführt. Der Kreistag hat am 7. Mai 2026 den Standort der ehemaligen Deponie Bruchsal für das weitere Vorgehen beschlossen.
Der Standortbeschluss markiert den Übergang in die nächste Projektphase: die konkrete Planung. In dieser Phase wird vertieft geprüft, ob und wie eine Deponie an diesem Standort sicher geplant, genehmigt, gebaut, betrieben und langfristig überwacht werden kann.
Die Standortsuche ist abgeschlossen
Die Suche nach einem geeigneten Standort ist abgeschlossen. Sie wurde durch ein Ingenieurbüro anhand fachlicher und objektiver Kriterien durchgeführt. Der Kreistag hat am 7. Mai 2026 den Standort der ehemaligen Deponie Bruchsal für das weitere Vorgehen beschlossen.
Der Standortbeschluss markiert den Übergang in die nächste Projektphase: die konkrete Planung. In dieser Phase wird vertieft geprüft, ob und wie eine Deponie an diesem Standort sicher geplant, genehmigt, gebaut, betrieben und langfristig überwacht werden kann.
Bewertung nach klaren Kriterien
Die Standortsuche erfolgte systematisch und in mehreren Schritten. Grundlage war ein Kriterienkatalog mit insgesamt 45 Kriterien, welche auf das gesamte Gebiet des Landkreises angewendet wurden.Nach Anwendung blieben sechs sogenannte Positivbereiche übrig:Waghäusel, Hambrücken, Bruchsal, Stutensee Nord, Stutensee Süd und Rheinstetten.
Diese Bereiche wurden anschließend verbal-argumentativ verglichen. Bewertet wurden unter anderem Umwelt- und Naturschutz, Verkehrsanbindung, Abstand und Lage, Landschaftsbild, vorhandene Infrastruktur, Landwirtschaft, Flächenverfügbarkeit, Klimaschutz und die Komplexität der notwendigen Verfahren. So konnte nachvollziehbar geprüft werden, welcher Standort insgesamt am besten geeignet ist.
Bewertung nach klaren Kriterien
Die Standortsuche erfolgte systematisch und in mehreren Schritten. Grundlage war ein Kriterienkatalog mit insgesamt 45 Kriterien, welche auf das gesamte Gebiet des Landkreises angewendet wurden.Nach Anwendung blieben sechs sogenannte Positivbereiche übrig:Waghäusel, Hambrücken, Bruchsal, Stutensee Nord, Stutensee Süd und Rheinstetten.
Diese Bereiche wurden anschließend verbal-argumentativ verglichen. Bewertet wurden unter anderem Umwelt- und Naturschutz, Verkehrsanbindung, Abstand und Lage, Landschaftsbild, vorhandene Infrastruktur, Landwirtschaft, Flächenverfügbarkeit, Klimaschutz und die Komplexität der notwendigen Verfahren. So konnte nachvollziehbar geprüft werden, welcher Standort insgesamt am besten geeignet ist.
Warum der Standort Bruchsal am besten geeignet ist
Der Standort Bruchsal hat sich im Vergleich der untersuchten Flächen insgesamt als am besten geeignet erwiesen. In der fachlichen Bewertung bietet Bruchsal mehr Vorteile als die anderen untersuchten Positivbereiche.
Für Bruchsal spricht unter anderem, dass es sich um einen bereits deponiegeprägten Standort handelt. Bestehende Rahmenbedingungen sind bekannt und können in der weiteren Planung gezielt berücksichtigt werden. Zugleich muss auch dieser Standort weiter sorgfältig geprüft werden. Einzelne Themen wie Natur- und Artenschutz, Verkehr, technische Ausführung, Nachsorge und Betriebssicherheit werden in der Planungsphase vertieft betrachtet.
Warum der Standort Bruchsal am besten geeignet ist
Der Standort Bruchsal hat sich im Vergleich der untersuchten Flächen insgesamt als am besten geeignet erwiesen. In der fachlichen Bewertung bietet Bruchsal mehr Vorteile als die anderen untersuchten Positivbereiche.
Für Bruchsal spricht unter anderem, dass es sich um einen bereits deponiegeprägten Standort handelt. Bestehende Rahmenbedingungen sind bekannt und können in der weiteren Planung gezielt berücksichtigt werden. Zugleich muss auch dieser Standort weiter sorgfältig geprüft werden. Einzelne Themen wie Natur- und Artenschutz, Verkehr, technische Ausführung, Nachsorge und Betriebssicherheit werden in der Planungsphase vertieft betrachtet.
Die Rolle der ehemaligen Hausmülldeponie Bruchsal
Obwohl die ehemalige Hausmülldeponie Bruchsal sich positiv auf die Standorteignung auswirkt, spielte sie im Rahmen der Standortsuche keine entscheidende Rolle. Bei der Standortsuche wurde die gesamte Fläche des Landkreises Karlsruhe auf geeignete Flächen untersucht. Hierfür wurden objektive Kriterien zugrunde gelegt. Erst bei der näheren Betrachtung der Positivflächen führte der Sachverhalt der ehemaligen Deponie zu einer positiven Bewertung der Fläche, beispielsweise aufgrund der vorhandenen Infrastruktur.
Ein wesentlicher Ansatz ist das Prinzip „Deponie auf Deponie“. Dabei wird geprüft, in welchem Umfang neuer Deponieraum auf oder im Bereich bereits verfüllter Deponieabschnitte entstehen kann. Ein solches Vorgehen kann flächen- und ressourcenschonend sein, weil keine neue Fläche in bislang unbelasteter Umgebung in Anspruch genommen werden muss.
Gleichzeitig stellt dieser Ansatz hohe Anforderungen an Planung, Technik und Überwachung. Die ehemalige Hausmülldeponie bleibt bleibt ein eigenständiges Element am Standort bestehen. Ihre Nachsorgefunktionen, zum Beispiel Entgasung, Beobachtung des Setzungsverhaltens und die Bewirtschaftung vorhandener Sicherungssysteme, müssen aufrechterhalten werden. Die geplante neue Deponie wird deshalb nicht einfach als Fortsetzung der alten Deponie verstanden, sondern als neues eigenständiges technisches Bauwerk nach heutigen gesetzlichen Anforderungen geplant.
Die Rolle der ehemaligen Hausmülldeponie Bruchsal
Obwohl die ehemalige Hausmülldeponie Bruchsal sich positiv auf die Standorteignung auswirkt, spielte sie im Rahmen der Standortsuche keine entscheidende Rolle. Bei der Standortsuche wurde die gesamte Fläche des Landkreises Karlsruhe auf geeignete Flächen untersucht. Hierfür wurden objektive Kriterien zugrunde gelegt. Erst bei der näheren Betrachtung der Positivflächen führte der Sachverhalt der ehemaligen Deponie zu einer positiven Bewertung der Fläche, beispielsweise aufgrund der vorhandenen Infrastruktur.
Ein wesentlicher Ansatz ist das Prinzip „Deponie auf Deponie“. Dabei wird geprüft, in welchem Umfang neuer Deponieraum auf oder im Bereich bereits verfüllter Deponieabschnitte entstehen kann. Ein solches Vorgehen kann flächen- und ressourcenschonend sein, weil keine neue Fläche in bislang unbelasteter Umgebung in Anspruch genommen werden muss.
Gleichzeitig stellt dieser Ansatz hohe Anforderungen an Planung, Technik und Überwachung. Die ehemalige Hausmülldeponie bleibt bleibt ein eigenständiges Element am Standort bestehen. Ihre Nachsorgefunktionen, zum Beispiel Entgasung, Beobachtung des Setzungsverhaltens und die Bewirtschaftung vorhandener Sicherungssysteme, müssen aufrechterhalten werden. Die geplante neue Deponie wird deshalb nicht einfach als Fortsetzung der alten Deponie verstanden, sondern als neues eigenständiges technisches Bauwerk nach heutigen gesetzlichen Anforderungen geplant.
Die Standortempfehlung ist kein Baubeginn
Die Standortempfehlung bedeutet nicht, dass die Deponie bereits gebaut wird. Bevor gebaut werden kann, sind weitere Planungsschritte, Fachuntersuchungen, Abstimmungen mit Behörden und ein Genehmigungsverfahren erforderlich.
Erst wenn die notwendigen Unterlagen vorliegen, die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind und die zuständige Behörde eine Genehmigung erteilt, kann über eine Umsetzung entschieden werden. Die Standortempfehlung ist daher ein wichtiger Schritt im Verfahren, aber noch keine Baugenehmigung.
Die Standortempfehlung ist kein Baubeginn
Die Standortempfehlung bedeutet nicht, dass die Deponie bereits gebaut wird. Bevor gebaut werden kann, sind weitere Planungsschritte, Fachuntersuchungen, Abstimmungen mit Behörden und ein Genehmigungsverfahren erforderlich.
Erst wenn die notwendigen Unterlagen vorliegen, die gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind und die zuständige Behörde eine Genehmigung erteilt, kann über eine Umsetzung entschieden werden. Die Standortempfehlung ist daher ein wichtiger Schritt im Verfahren, aber noch keine Baugenehmigung.
Was jetzt in der Planungsphase passiert
In der nächsten Phase wird der Standort Bruchsal genauer untersucht. Dabei geht es um technische, rechtliche und umweltfachliche Fragen. Unter anderem werden Planungsleistungen vorbereitet, Gespräche mit Behörden geführt und die Unterlagen für das spätere Genehmigungsverfahren erarbeitet.
Die Öffentlichkeit soll weiter informiert und eingebunden werden.
Was jetzt in der Planungsphase passiert
In der nächsten Phase wird der Standort Bruchsal genauer untersucht. Dabei geht es um technische, rechtliche und umweltfachliche Fragen. Unter anderem werden Planungsleistungen vorbereitet, Gespräche mit Behörden geführt und die Unterlagen für das spätere Genehmigungsverfahren erarbeitet.
Die Öffentlichkeit soll weiter informiert und eingebunden werden.
Welche Untersuchungen jetzt anstehen
In der Planungsphase werden zahlreiche Fachfragen vertieft geprüft. Dazu gehören insbesondere Untersuchungen zu Grundwasser, Boden, Sickerwasser, Abdichtungssystemen, Standsicherheit, Setzungen, Natur- und Artenschutz, Verkehr, Landschaftsbild, Betrieb und Nachsorge.
Besonders wichtig ist die Frage, wie die neue Deponie technisch so geplant werden kann, dass Boden und Grundwasser geschützt sind. Dazu gehören moderne Abdichtungssysteme, die sichere Erfassung und Behandlung von Sickerwasser sowie langfristige Kontroll- und Überwachungssysteme.
Auch die Auswirkungen auf die ehemalige Hausmülldeponie Bruchsal werden untersucht. Alte und neue Deponiebereiche müssen fachlich sauber getrennt betrachtet werden. Ziel ist eine Planung, die sowohl die Anforderungen an eine moderne Deponie der Klasse II erfüllt als auch die bestehenden Nachsorgepflichten am Standort berücksichtigt.
Welche Untersuchungen jetzt anstehen
In der Planungsphase werden zahlreiche Fachfragen vertieft geprüft. Dazu gehören insbesondere Untersuchungen zu Grundwasser, Boden, Sickerwasser, Abdichtungssystemen, Standsicherheit, Setzungen, Natur- und Artenschutz, Verkehr, Landschaftsbild, Betrieb und Nachsorge.
Besonders wichtig ist die Frage, wie die neue Deponie technisch so geplant werden kann, dass Boden und Grundwasser geschützt sind. Dazu gehören moderne Abdichtungssysteme, die sichere Erfassung und Behandlung von Sickerwasser sowie langfristige Kontroll- und Überwachungssysteme.
Auch die Auswirkungen auf die ehemalige Hausmülldeponie Bruchsal werden untersucht. Alte und neue Deponiebereiche müssen fachlich sauber getrennt betrachtet werden. Ziel ist eine Planung, die sowohl die Anforderungen an eine moderne Deponie der Klasse II erfüllt als auch die bestehenden Nachsorgepflichten am Standort berücksichtigt.
Wann die nächsten Entscheidungen fallen
Die nächsten Entscheidungen fallen Schritt für Schritt. Zunächst geht es um die weitere Planung, die Beauftragung von Fachbüros und die Abstimmung mit den Behörden.
Eine endgültige Entscheidung über Bau und Ausgestaltung der Deponie kann erst nach den weiteren Untersuchungen und im Genehmigungsverfahren getroffen werden.
Auch die Auswirkungen auf die ehemalige Hausmülldeponie Bruchsal werden untersucht. Alte und neue Deponiebereiche müssen fachlich sauber getrennt betrachtet werden. Ziel ist eine Planung, die sowohl die Anforderungen an eine moderne Deponie der Klasse II erfüllt als auch die bestehenden Nachsorgepflichten am Standort berücksichtigt.
Wann die nächsten Entscheidungen fallen
Die nächsten Entscheidungen fallen Schritt für Schritt. Zunächst geht es um die weitere Planung, die Beauftragung von Fachbüros und die Abstimmung mit den Behörden.
Eine endgültige Entscheidung über Bau und Ausgestaltung der Deponie kann erst nach den weiteren Untersuchungen und im Genehmigungsverfahren getroffen werden.
Auch die Auswirkungen auf die ehemalige Hausmülldeponie Bruchsal werden untersucht. Alte und neue Deponiebereiche müssen fachlich sauber getrennt betrachtet werden. Ziel ist eine Planung, die sowohl die Anforderungen an eine moderne Deponie der Klasse II erfüllt als auch die bestehenden Nachsorgepflichten am Standort berücksichtigt.
Wir informieren weiter
Der Abschluss der Standortsuche ist ein wichtiger Schritt. Gleichzeitig beginnt jetzt eine Phase, in der viele Details genau geprüft werden. Auf dieser Website informieren wir über den aktuellen Stand, die nächsten Schritte und wichtige Themen wie Sicherheit, Umwelt, Technik und Nachsorge.
Wir informieren weiter
Der Abschluss der Standortsuche ist ein wichtiger Schritt. Gleichzeitig beginnt jetzt eine Phase, in der viele Details genau geprüft werden. Auf dieser Website informieren wir über den aktuellen Stand, die nächsten Schritte und wichtige Themen wie Sicherheit, Umwelt, Technik und Nachsorge.